Redefluss (Stottern und Poltern)

Die bekannteste Redeflussstörung ist das Stottern. Dabei ist der Ablauf beim Reden beeinträchtigt. Es kommt zu Wiederholungen von Lauten, Silben, zu Dehnungen oder zu krampfhaftem Hängenbleiben (Blockaden) an einem Laut. Daneben können sich Symptome wie mimische und/oder körperliche Mitbewegungen und Vermeidungsverhalten zeigen.
Stottern ist etwas Individuelles und auch Situationsabhängig.
Viele Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren zeigen im Laufe ihrer Sprachentwicklung Sprechunflüssigkeiten. Es denkt schneller, als es sprechen kann. Diese Phase sollte jedoch nicht länger als sechs Monate dauern.
Eine andere Redflussstörung ist das Poltern. Das Sprechen ist gekennzeichnet durch ein überhöhtes Sprechtempo, wodurch die Aussprache oft verwaschen und die Endungen verschluckt werden. Sätze werden oft nicht zu Ende gesprochen.
Beim Stotterer verschlechtert sich das Sprechen, umso mehr er sich bemüht, beim Polterer verbessert es sich.